Dienstag, 7. August 2018

Wie ätherische Öle im Alltag helfen: Heuschnupfen adieu!


Zitronenöl*

Jeden Morgen dasselbe Ritual: Aufstehen, Wasser erwärmen, einen Tropfen Zitronenöl rein. Zugegeben, am Anfang kostete es mich ordentlich Überwindung, einen ganzen Liter lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen zu trinken.

Zuerst war es ein Experiment. Nach einem halben Jahr will ich auf mein inneres Bad nicht mehr verzichten. Entgiften, entsäuern, Immunsystem- und Gewebe- stärkend - statt Euch mit einer Aufzählung der Eigenschaften von Zitronenöl-Wasser zu ermüden, hier meine Erfahrung. Dieses ist der erste Sommer seit mehr als 20 Jahren, in dem ich komplett frei von Heuschnupfen bin. Bis dato hatten mich alle Pollen im Griff, von den Frühblühern bis zu den spätsommerlichen Gräsern. 

Zu meiner Verdauung lässt sich sagen, dass sie vor dem morgendlichen Trinkgelage einem müden, in die Jahre gekommenen Wecker glich. Mal hat er pünktlich geklingelt, mal hat er sich bis zum nächsten Alarm gleich mehrere Tage Zeit gelassen. Viel trinken am Morgen hatte ich auch früher schon ausprobiert. Ohne Erfolg. Mit lauwarmem Wasser und Zitronenöl funktioniert alles wie ein Schweizer Uhrwerk.

Ja, es stimmt. Auch der Saft einer ausgepressten Zitrone schmeckt herrlich erfrischend im Wasser. Warum also Zitronenöl verwenden? Ganz einfach: Die Fruchtsäure in der Zitrone würde bei täglichem Verzehr den Zahnschmelz angreifen, um so mehr, wenn das Wasser auch noch erwärmt wurde.

Außerdem wird das ätherische Lemon Öl eben nicht aus Zitronensaft hergestellt, sondern auch Zitronenschalen kalt gepresst. In der kleinen 15-ml-Flasche steckt die Ausbeute von 50 Bio-Zitronen aus Sizilien.


Weitere Anwendungs-Beispiele für Lemon Öl:


1.) Flasche auf und dran riechen - gut für mehr Konzentration, gibt Energie und gute Laune 

auch gut geeignet für Schulkinder - vor dem Lernen, vor Klassenarbeiten oder Prüfungen

2.) im Diffuser kann Lemon pur vernebelt oder mit vielen anderen Ölen kombiniert werden - für mentale Klarheit z.B. mit Pfefferminze, Bergamotte oder Wilde Orange, zur Beruhigung mit Lavendel oder Vetiver.

3.)  Zitronen-Öl als ungiftiger Haushaltshelfer: Waschbecken und Arbeitsflächen lassen sich mit Lemon Öl prima reinigen. Dafür das Öl und destilliertes Wasser in einer Glas-Sprühflasche mischen.

4.) Für guten Duft Zitronenöl auf ein Wattepad - und ab damit in den Kühlschrank, auf die Heizung oder in einen Lüftungsschlitz im Bad.

______________________________________________________________

Dieser Blog richtet sich an alle, die ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Lieben auf natürlichem Wege verbessern möchten. 

Ätherische Öle wirken über den Geruch, den Kontakt mit der Haut, einige Öle können auch eingenommen werden. 

Ich berichte hier in regelmäßigen Abständen davon, welche Ölen mir geholfen haben, bestimmte herausfordernde Momente des Alltags zu meistern. Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf die Öle von doTERRA mit zertifiziertem therapeutischem Reinheitsgrad.

Ätherische Öle ersetzen weder den Arzt noch den Therapeuten. Sie sind reine Ergänzungen für das Wohlbefinden im Alltag und selbstverständlich nicht dazu geeignet, Krankheiten zu heilen.

Dienstag, 17. Juli 2018

Wahre Liebe - der Versuch einer Begriffsbestimmung



Wann habe ich eigentlich das erste Mal wirklich an meinem Konzept von Liebe gezweifelt? Ganz sicher da, als mir mein altes Leben ganz plötzlich um die Ohren flog und ich zum ersten Mal spürte, was Vergänglichkeit bedeutet. Aber obwohl ich erfuhr, dass Liebe weder ewige Sicherheit gibt, geschweige denn, dass ihre Aufgabe ist, mich dauerhaft in meinem Selbstwert zu bestätigen, brauchte es doch noch etwas länger bis die Botschaft ankam. Die Idee, dass Liebe etwas ist, das uns eines Tages zufällig zufliegt und dann auch noch gerne bei uns bleibt, während wir keinen Finger für sie krummmachen, war doch einfach zu bequem!

Wie diese Art von Passivität uns direkt in eine Opferrolle hineinkatapultiert, beschreibt die US-amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg wundervoll  in ihrem Essay „Wahre Liebe“: „Ich stellte mir die Liebe quasi wie ein Paket vor, dass in den Händen eines sehr mächtigen Postboten lag; sollte diese Person es sich an meiner Türschwelle anders überlegen und kehrtmachen, wäre ich ihrer beraubt – hoffnungslos unvollständig ohne die Liebe, nach der ich mich so sehnte.“*


Wenn wir in der Liebe immer auf der Suche nach Bestätigung sind, dann werden wir enttäuscht  


und so ängstlich, dass wir irgendwann gar nicht mehr erblühen.


Wie sehr wir uns im Alltag verstecken hinter unserer Angst vor Zurückweisung und Enttäuschung, blitzte bei mir zum ersten Mal während unseres vergangenen Bali-Retreats auf. Zehn Tage lang übten wir gemeinsam die Meditation der liebevollen Güte (maitri, sanskrit oder metta, pali). Wir kümmerten uns dabei in den ersten Tagen ausschließlich um uns selbst, bewegten für uns elementare Sätze im Geist wie: „Möge ich glücklich sein!“ oder „Möge ich gesund sein!“

Warum diese Nabelschau? Weil da wo kein liebevoller Umgang mit uns selbst möglich ist, die Liebe zu anderen nur eine gut gemeinte, aber hohle Phrase bleibt. Dann verstecken wir das Geschenk unserer Liebe entweder ängstlich vor den anderen. Oder aber wir erschöpfen uns komplett im Geben. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, stellen wir dabei dann meistens sogar noch Bedingungen. Unsere aufopfernde Fürsorge sollte doch mindestens gleichwertig wenn nicht noch großartiger zu uns zurückfließen!  

Es braucht in unserem Inneren Stärke und Stabilität, um Liebe tatsächlich zu dem zu machen, was sie von ihrem Wesen her ist: unabhängig (von Bestätigung) und frei (von Bedingungen). In der maitri-Meditation wird genau das geübt: Genährt von der Zuwendung zu uns selbst, sind wir in der Lage, Liebe zu verschenken – an unsere Freunde, an uns unbekannte Wesen und ja, auch an unsere Feinde. Dabei geht es nicht darum, alles gut zu heißen oder zu entschuldigen, was in der Vergangenheit passiert ist. Vielmehr ist es eine grundlegende und den eigenen Groll befriedende Einsicht, dass es keine friedliche Koexistenz von Hass und Liebe geben kann.

Für mich wird immer klarer, dass die Entscheidungshoheit in Sachen Liebe allein bei mir liegt. Ja, das Außen bleibt ein Leben lang ein unsicherer Kandidat. Liebe kann entzogen werden, mit einem nahen Menschen versterben oder wird aus Angst gar nicht erst verschenkt. Aber im Umgang mit diesen Situationen habe ich immer die Wahl: Ich kann mich verletzt abwenden, mein Herz dichtmachen. Oder ich trainiere mutig immer weiter, in der Offenheit zu bleiben. Hier ein aufmunterndes Wort für die gestresste Verkäuferin im Supermarkt. Da eine notwendige Kritik, die ganz ohne Verletzung auskommt. Und manchmal ein erforderlicher Rückzug, weil ich mich mit allem anderen überfordern würde.
Die gute Nachricht: Unsere Grenzen verschieben sich in kürzester Zeit. Die schlechte: Ohne eigenen Einsatz, sprich: Meditation, geht es nicht. Sonst übernimmt immer wieder der Anteil in uns, der für seine Taten ausgiebig gelobt werden möchte oder sich beleidigt zurückzieht.

Aber der Aufwand lohnt sich. Denn in der wahren Liebe sind wir selbstbewusst und unendlich frei.





_______________________________________________
*Salzberg, Sharon: Wahre Liebe, in Buddhismus aktuell, 01/2018.

Montag, 2. Juli 2018

Wie ätherische Öle im Alltag helfen: Verbindung braucht Mut


Zedernholz*


Was gibt es Schöneres und gleichzeitig Intensiveres, als in Verbindung zu sein. Mit uns selbst und mit den anderen. Ohne vertrauensvolle Verbindungen wären wir nicht überlebensfähig. Es gibt zahlreiche Studien darüber, wie sehr Kinder in ihrer Entwicklung eingeschränkt sind, wenn es keine liebevollen Bezugspersonen gibt. Alte Menschen verlieren häufig in dem Moment den Lebenswillen, wenn die letzte für sie bedeutende Person verstorben ist. 

Und doch ist es in manchen Lebensphasen eine echte Herausforderung, überhaupt neue Verbindungen einzugehen. Vielleicht weil wir uns über Jahrzehnte eingeredet haben, dass wir ohnehin am besten allein klar kommen. Vielleicht, weil unser Vertrauen in der Vergangenheit schon einmal enttäuscht wurde. Vielleicht, weil es sich gerade so anfühlt, als würde unser Leben aus dem Ruder laufen, wenn wir uns echt und ohne Hintertür einem anderen Menschen offenbaren.

Aber egal, wo das Misstrauen herkommt - lauert nicht hinter all dem Zweifel immer nur die Angst? Und die macht klein und eng, trennt ab, verschleiert und spielt eine Rolle, wo eigentlich Ehrlichkeit und Großzügigkeit gefragt sind.

Der rauchige, warme Geruch von Zedernholz-Öl hilft mir, mich in Momenten der Irritation nicht abzuwenden, sondern offen zu bleiben und genauer hinzusehen. Es hilft, bestehende Verbindungen wert zu schätzen und mich daran zu erinnern, dass auch für andere Menschen die Verbindung mit mir wertvoll und inspirierend ist. Darüber hinaus ist Zedernholz ein ausgezeichneter Sauerstoff-Lieferant fürs Gehirn, baut Spannungen ab und macht wunderbar klar.



Anwendungs-Beispiele für Zedernholz-Öl:


1.) einfach aus der Flasche inhalieren (ich habe es immer in der Handtasche. Deckel auf, los gehts :-)

2.) einige Tropfen in den Diffuser - macht den Geist frisch

3.) Zedernholz mit Kokosöl auf die Fußsohlen zur Stärkung des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrkräfte.




Ähnliches Foto

Dieser Blog richtet sich an alle, die ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Lieben auf natürlichem Wege verbessern möchten. 

Ätherische Öle wirken über den Geruch, den Kontakt mit der Haut, einige Öle können auch eingenommen werden. 

Ich berichte hier in regelmäßigen Abständen davon, welche Ölen mir geholfen haben, bestimmte herausfordernde Momente des Alltags zu meistern. Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf die Öle von doTERRA mit zertifiziertem therapeutischem Reinheitsgrad.

Ätherische Öle ersetzen weder den Arzt noch den Therapeuten. Sie sind reine Ergänzungen für das Wohlbefinden im Alltag und selbstverständlich nicht dazu geeignet, Krankheiten zu heilen.



Montag, 25. Juni 2018

Nichts ist so verrückt wie Streit mit der Realität - mein Wochenende mit Byron Katie



Liebe Yogafreunde,

ein intensives Wochenende liegt hinter mir. Byron Katie hat uns in Wien immer wieder mit der Nase auf das gestoßen, was im Alltag unzufrieden und übellaunig macht - unsere eigenen, nicht überprüften Gedanken. Die anderen "sollten..." oder "müssten...": Ist das wirklich wahr? 


Eines meiner Lieblingszitate von Katie Byron ist: "Mit der Realität zu streiten ist wie der Versuch, einer Katze das Bellen beizubringen - hoffnungslos." Entweder tun die anderen aus eigenem Antrieb, was wir so gerne hätten. Oder sie tun es eben nicht. 

Kein einziger unserer nicht hinterfragten Gedanken beleuchtet die Gegenwart, alle drehen Endlos-Schleifen in der Vergangenheit oder kreisen ängstlich um eine erdachte Zukunft. (Auch hinter Hoffnung verbirgt sich letztlich Angst, die Sorge, dass die Dinge nicht so eintreffen, wie ich sie mir erträume.) 


„Ich lasse meine Überzeugungen nicht los. Ich hinterfrage sie. Dann lassen sie mich los.“ (Byron Katie)


Katies Technik in "the work": Jeder irritierender Gedanke ist es wert, aufgeschrieben zu werden. Ein Gedanke - die erste Zeile auf einem Arbeitsblatt. Sie hat Fragen entwickelt, die den Gedanken mit Hilfe von Meditation von allen Seiten beleuchten - bis er schließlich sogar umgekehrt wird. Diese Auseinandersetzung ist nichts für Feiglinge, denn der Teil in uns, der unbedingt Recht behalten will, schreit die ganze Zeit. "Ja, aber..." 
Und außerdem macht es echt Arbeit. 

Unbezahlbar ist der Lohn für diesen Aufwand - wir werden verständnisvoller, gelassener, lernen zu vergeben. 
In Gegenwart einer so weisen Lehrerin, wie Byron Katie, kommt Vertrauen und Mühelosigkeit in die Praxis. Und jede Menge Inspiration. 
Der Saal war voller Mitgefühl für die mutigen Teilnehmer, die vor 1000 Menschen ihre Leid bringenden Gedanken zu erschütternden Lebensthemen wie Missbrauch in der Kindheit offen legten und schonungslos hinterfragten. 

Warum sie sich das antaten? Aus einem simplen und lebensnotwendigen Grund: Weil sie jetzt glücklich sein wollen - trotz der überwältigenden Bilder aus der Vergangenheit. Das was passiert ist, bleibt Teil unserer Geschichte. Aber ob uns die Erinnerung daran von einem erfüllten Leben abhält oder nicht, das liegt in unserer Hand. 

Möge ich nur halb so couragiert sein, um das in mir aufzudecken, was mich nörgelnd und quengelnd davon abhält zu sehen, wie perfekt das Leben ist. Oder um es mit Byron Katie zu sagen: 

"Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich haben will? Ich habe es nicht!" ;-)

Herzlichst, Beate


Mehr Infos findet Ihr hier: http://thework.com/sites/thework/deutsch/




Mittwoch, 13. Juni 2018

Gesund joggen mit Koordination und Rhythmus


Du joggst regelmäßig. Und Du glaubst, dass deine  Gelenkschmerzen nur eine typische Belastungserscheinung sind? Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob Dich dein Laufstil wirklich unterstützt? Schöpfst Du deine Bewegungs- und muskulären Möglichkeiten aus oder schränkst Du sie mit deinem Gang-Muster eher immer mehr ein?

Das Mandala-Lauftraining ist ausgerichtet an der Spiraldynamik - dem Schweizer Bewegungskonzept, dass sich exakt an den in uns anatomisch seit Urzeiten angelegten Bewegungsmöglichkeiten orientiert.

So schwingen der Brustkorb, die Schultern und Arme beispielsweise nach rechts und links. Nicht aktiv, sondern reaktiv. Die Kraft kommt aus Massenträgheit und Schwung. Bei jedem Schrittzyklus durchläuft eine Wellenbewegung die Wirbelsäule. Der ganze Körper schwingt elastisch im vorgegebenen Rhythmus. Alles bewegt sich - außen und innen. 

Die Vorteile einer koordinierten Lauftechnik sind u.a.: elastische, entspannte Muskeln, eine optimierte Atmung und eine gut funktionierende Verdauung.* 

Das individuelle Lauftraining mit Beate  (Spiraldynamik-Fachkraft Level Intermediate) wird ausschließlich im Einzelunterricht angeboten. 

Mehr Infos und Terminvereinbarungen: info@mandalayoga.de 
oder tel. 0173-737 55 62



(* nach Christian Heel: Laufen - Gesundheit durch Bewegung und Rhythmus.)


Dienstag, 22. Mai 2018

Wie ätherische Öle im Alltag helfen. Teil 2: Raus aus der Strenge & rein ins Glück

Dieser Blog richtet sich an alle, die ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Lieben auf natürlichem Wege verbessern möchten. 
Ätherische Öle wirken über den Geruch, den Kontakt mit der Haut, einige Öle können auch eingenommen werden. 
Ich berichte hier in regelmäßigen Abständen davon, welche Ölen mir geholfen haben, bestimmte herausfordernde Momente des Alltags zu meistern.* Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf die Öle von doTERRA mit zertifiziertem therapeutischem Reinheitsgrad.


Ylang Ylang - Öl für kindliche Neugierde und gute Laune

Unauffällig, ja geradezu unscheinbar kommen die Blüten von Ylang Ylang daher. Ich hätte sie auf Bali glatt übersehen, wenn unser Tourgide Putu mich nicht mit der Nase darauf gestoßen hätte. "Für uns ist Ylang Ylang die Pflanze der ewigen Schönheit", erklärt er. "Sie verströmt ihren betörenden Duft nämlich sogar dann noch, wenn sie längst verblüht vom Baum gefallen ist." 



Je nach Verarbeitungsprozess changiert der Duft zwischen süß-blumig bis holzig - weltbekannte Parfüm-Kreateure haben sich den intensiven Geruch schon vor langer Zeit zu Nutze gemacht. So ist das Ylang-Ylang-Öl eine der Grundduftnoten in Chanel Nr. 5.

In ihren Herkunftsländern Indonesien und den Philippinen gilt Ylang Ylang darüber hinaus als wichtige Heilpflanze. Sie ist in der Lage, verschiedene Hormone in unserem Körper zu beeinflussen. So kann sie beispielsweise die Ausschüttung von Serotonin ankurbeln, einen Botenstoff, der im Mangel für innere Unruhe oder Schlaflosigkeit verantwortlich ist. 

Ylang Ylang soll ebenfalls Einfluss auf das Hormon Enkephalin haben, ein körpereigenes Schmerzmittel, das eng mit den Opiaten verwandt ist. Haben wir davon zu wenig, dann fühlen wir uns gereizt und niedergeschlagen. Ausbalanciert kann es das Selbstvertrauen und die Leistungsfähigkeit erhöhen. 

Und dann wäre da noch das "Glückshormon": Ylang-Ylang gilt als Katalysator für die Endorphine, die uns helfen, gut gelaunt und optimistisch durchs Leben zu gehen. 

Auf der körperlichen Ebene kann Ylang Ylang zum Beispiel dabei helfen, den Blutdruck zu regulieren, Krämpfe und Menstruationsbeschwerden zu lindern. Außerdem wird dem Öl eine stark aphrodisierende Wirkung nachgesagt. (Ylang-Ylang-Blüten wurden Paaren vor der Hochzeitsnacht aufs Bett gestreut.)

Ich diffuse Ylang-Ylang, wenn mir mein verspielter, kindlicher Anteil abhanden kommt, wenn ich aus übertriebener Vorsicht mal wieder nur dem Verstand das Zepter in die Hand gebe. Der süßliche, leicht schwere Duft bringt mich genau dahin, wo Raum ist für Neugierde, Offenheit und viel mehr Leichtigkeit.




Diffuser-Mischung für einen klaren Geist:

3 Tropfen Weihrauch
3 Tr. Ylang Ylang
2 Tr. Zedernholz
5 Tr. Wilde Orange

Möchtest Du das Ylang-Ylang-Öl testen? Dann schreibe das einfach in die Kommentarspalte unter meinem Artikel bei Facebook.
Wenn Du nicht bei FB bist, dann hinterlasse einen Kommentar direkt hier unter dem Blogbeitrag!


--------------------------

Ätherische Öle ersetzen weder den Arzt noch den Therapeuten. Sie sind reine Ergänzungen für das Wohlbefinden im Alltag und selbstverständlich nicht dazu geeignet, Krankheiten zu heilen.

--------------------------------


Mittwoch, 16. Mai 2018

Neue Serie: Asana ABC - Yogaposen im Überblick

1. Anahata Asana: Offenes Herz - weiter Geist

Lebensfreude, Vertrauen und das wärmende Gefühl von Verbindung: Für diese elementaren Bedürfnisse steht Anahata, das Herzchakra. Ganz zentral in der Mitte der Brust gelegen ist dieser Bereich verantwortlich für unsere Emotionen und die Fähigkeit, uns einzulassen. 

Anahata Asana gehört zur Stellungsgruppe der Rückbeugen. (Bei den Rückbeugen wird die Brustwirbelsäule nach hinten gestreckt, so wird der Brustkorb geweitet sowie u.a. der Lungen- und Herzbereich gedehnt.) 



Vorbereitend für intensivere Rückbeugen werden in Anahata Asana die Brust- und Schulter-Muskulatur geöffnet, außerdem wird der ganze Körper vitalisiert und das Nervensystem belebt.  

Und so geht's:

Strecke aus dem Vierfüßlerstand die Arme weit nach vorne (Achtung: das Becken bleibt dabei über den Knien). Lege die Stirn am Boden ab.

Die Hände sind schulterweit geöffnet, die Achselhöhlen leicht gehoben - nun lass den Herzraum in Richtung Boden schmelzen. 

Nimm die vorderen Rippen sanft zurück und aktiviere etwas das Zentrum, um unnötigen Druck auf der Lendenwirbelsäule zu vermeiden.

Steigerung: Wenn die Halswirbelsäule sehr gesund ist, dann kann vorsichtig das Kinn auf der Matte aufgestellt werden.

5-10 Atemzüge verweilen.